Fülle - Überfluss oder Überdruss Was bedeutet Fülle für mich? Gerade genug? Immer und überall reichlich oder mehr als ich ertragen kann? Habe ich Fülle von dem, was ich mir wünsche? Oder habe ich mehr als genug von dem, was ich mir NICHT wünsche? Die meisten von uns leben in einem Mangelbewusstsein: Mir ist ganz klar, was mir fehlt, aber meist nicht bewusst, was ich in Fülle habe. Da meine Aufmerksamkeit auf dem Mangel liegt, erschaffe ich auch immer mehr Mangel, da meine ganze Energie (auch unterbewusst) sich auf diesen Punkt richtet. Worauf ich mich fokussiere, das ziehe ich an. Doch wer entscheidet, worauf ich meine Energie richte? Wer außer mir selbst? Warum sich nicht eine Fülle an Fülle erschaffen, statt eine Fülle an Mangel.
Abuse - Missbrauch:
Wenn dich jemand zwingt, etwas gegen deinen Willen wieder und wieder zu tun, so ist das Missbrauch. Wenn du jemanden zwingst, etwas gegen dessen Willen wieder und wieder zu tun, so ist das Missbrauch. Wenn du dich selbst zwingst, etwas gegen deinen Willen wieder und wieder zu tun, so ist das Missbrauch. “Komm, iss schön deinen Teller leer, sonst hat dich .... nicht mehr lieb!” Wie oft haben wir dies oder ähnliches selbst schon gehört. Wie oft haben wir uns selbst schon so oder ähnlich reden hören. Wie oft haben wir uns selbst auf ähnliche Weise angetrieben. Diese Art von Missbrauch scheint ganz selbstverständlich in unserer Welt und in unserem Alltag integriert zu sein. Damit lernen und trainieren wir systematisch, die Bedürfnisse anderer über unsere eigenen zu stellen oder vielleicht auch unsere über die der anderen. Um den Schmerz dieser unterdrückten Gefühle nicht zu spüren, unterdrücken wir möglicherweise auch diesen und vergewaltigen uns selbst damit. In unserer Seele gibt es Verletzungen durch emotionale und körperliche Missbräuche. Scham und Schuldgefühle, die ich entwickle, weil ich mich für die Situation verantwortlich fühle, denn ich habe sie ja zugelassen, können leicht dazu führen, dass ich im Schmerz und in der Opferrolle stecken bleibe. Dies zu erkennen und mit sanften Balancen zu lösen, kann ein Weg in emotionale Freiheit sein.
Acceptance - Annahme:
Unsere Umwelt, in der wir arbeiten und leben, ist ein Spiegel unserer Einstellungen und Erwartungen. Das heißt, wie wir sie erleben und wie sie auf uns wirkt, hängt ganz von unserer eigenen Wahrnehmung und unseren Einstellungen der Welt gegenüber ab. Diese Einstellungen in mir sind auch entscheidend dafür, ob ich die Situationen, in die ich gerate, annehmen kann oder ob ich in den Widerstand gehe. Annehmen könnte heißen, akzeptieren was ist und damit umgehen... im Fluss bleiben. In den Widerstand gehen bedeutet Kraftaufwand, mich wehren, mich schützen, vermeiden, verdrängen, ignorieren: Es bindet Kraft und bringt mich aus dem Tritt. Geschieht dies öfter oder in entsprechend heftiger Form, dann komme ich komplett zum Stillstand. Das Leben zieht an mir vorbei und ich empfinde es als Feind oder ich kopple mich in kompletter Gleichgültigkeit vom Leben ab. Annahme üben heißt, akzeptieren was ist: Das Gefühl in mir annehmen können, um es zu transformieren und wieder weiter gehen zu können. Wieder im Fluss sein.
Changing Attitudes - Einstellungen (verändern):
Es ist nichts Verkehrtes daran, Einstellungen und Haltungen zu haben. Sie dienen der Orientierung in der Welt. So habe ich vielleicht auf bestimmte Dinge und Ereignisse quasi-automatische Verhaltensweisen. Was aber, wenn sie mir den Blick darauf verstellen, welche Haltung und Reaktion eigentlich sinnvoll und nützlich wäre, wenn diese “Haltungen” längst so unterbewusst sind, weil ich sie vor so langer Zeit für mich beschlossen habe, oder gar weil ich sie von den Eltern übernommen habe? Wie schwer ist es dann, mich zu verändern und mit Leichtigkeit dem Fluss des Lebens anzupassen? Wir unterstützen darin, diese Einstellungen aufzudecken, so dass die Möglichkeit entsteht, eine neue Wahl zu treffen.